Die bestürzenden, verhängnisvollen Ereignisse der letzten
Monate in Libanon, Palästina und Israel machen unser Vorhaben
umso dringlicher: Eine Konferenz in der Nachfolge der "Stop the
Wall"-Konferenz vom Juni 2004.
Bei der Konferenz sollen die Notwendigkeiten und Möglichkeiten
von Bürgerinnen und Bürgern und sozialen Bewegungen beraten
werden, auf die europäische Politik in einer friedensfördernden
Richtung einzuwirken und sie von der Unterstützung des katastrophalen
Kurses der israelischen Regierung und ihres US-Verbündeten abzubringen.
Die Hinnahme und Unterstützung der israelischen Kriegsführung
durch die deutsche Bundesregierung zeigt, dass es auf eine gut informierte
und aktive Öffentlichkeit auch in Deutschland ankommen wird, wenn
hier eine Wende zum Besseren erreicht werden soll.
Erster Schwerpunkt wird die eklatante Verschlechterung der Situation
in den besetzten palästinensischen Gebieten sein und der Mauerbau
als zentrales Projekt der israelischen Okkupationspolitik und als eine
wesentliche Quelle des Unfriedens. Zweiter Schwerpunkt der Konferenz
ist die europäische und deutsche Politik und ihre Mitverantwortung
für den Israel-Palästina-Konflikt.
Wir haben hervorragende
Referentinnen und Referenten aus Palästina
und Israel eingeladen, um uns über die Lage vor Ort zu informieren.
Wesentlich ist aber auch, zusammen mit den Gästen über wirkungsvolle
Interventionsmöglichkeiten der Friedens- und Solidaritätsbewegungen
zu diskutieren. Wir wollen unsere Kampagnen konzeptionell stärken,
aktivieren und international vernetzen helfen.
Koordinationskreis Stoppt die Mauer in Palästina, www.stopptdiemauer.de
Inhaltliche Basis für die Arbeit des Koordinationskreises sind:
- die
Kölner
Erklärung vom Januar 2004
und
- die Abschlusserklärung
der Kölner Konferenz im Juni 2004.